mikromusik

PR für Musikfestival: Klassiche Pressearbeit, Online PR (2014)

mikromusik, Festival experimenteller Musik und Sound Art, 10.-14.9.2014

Das Festival mikromusik des Berliner Künstlerprogramms des DAAD erkundete musikalische Praktiken im Mikrobereich und spielt mit der Mehrdeutigkeit des Begriffs 'mikro'. In fünf Installationen und fünf Konzerten wurden unterschiedliche Spielarten präsentiert, die das Phänomenologische des Mikrobereichs oder seine kulturellen Bedeutungsebenen fokussieren.

Die aktuellen Gäste des Berliner Künstlerprogramms des DAAD im Bereich Musik standen mit ihren Kompositionen und Neuproduktionen im Zentrum des Festivals: Die New Yorker Elektronikerinnen Zeena Parkins und Ikue Mori spielten als Duo Phantom Orchard erstmals in Berlin, Osvaldo Budón (Argentinien / Uruguay) kreierte einen Raum aus 55 mikrotonal gestimmten, live bespielten Gitarren. Von Michael Pelzel erklang eine klangfeine Komposition für Innenklavier. Konrad Korabiewski und Emeka Ogboh erschufen neue ortspezifische Installationen. Im Konzert des Ensemble Mosaik zum Thema Mikrotonalität kam es zu einer Reihe von Wiederbegegnungen mit ehemaligen Gästen, wie Gérard Grisey und Liza Lim. Neue Klanginstallationen wurden von Sam Auinger (Gast 1997) und Hannes Strobl sowie Werner Dafeldecker (Gast 2002) und Peter Gaal entwickelt. Ein Konzert war dem Jubilar Vinko Globokar gewidmet, der 2014 seinen 80. Geburtstag feierte und bereits 1964, also vor 50 Jahren, Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD war. In einem eintägigen Workshop wurde der Frage nach globalen und lokalen Szenen und kultureller Identität in der Sound Art nachgegangen.

mikromusik, Osvaldo Budóns, Konzertinstallation mit 55 mikrotonal gestimmten Gitarren und elf Musikern, Berliner Künstlerprogramm des DAAD, Berlin 12.9.14 © Kai Bienert