Kunsthaus Dahlem

PR für Kulturinstitution: Klassische Pressearbeit (2014/15, 2018)

Das unmittelbar am Grunewald in direkter Nachbarschaft des Brücke Museums gelegene historische Gebäude widmet sich der Kunst der deutschen Nachkriegsmoderne in Ost und West. Ein wesentlicher Schwerpunkt des Ausstellungshauses liegt auf der Präsentation plastischer Kunst, ergänzt durch Malerei, grafische Arbeiten sowie Fotografie. Dabei stehen insbesondere die Jahre 1945 bis 1961 im Fokus. Neben der Hauptausstellung „Neue/Alte Heimat. R/Emigration von Künstlerinnen und Künstlern nach 1945“ die bis Juni 2018 läuft werden viermal jährlich Wechselausstellungen auf der Galerie des Kunsthauses gezeigt, die sich auf die Nachkriegsmoderne beziehen. Zusätzlich zu den Ausstellungen finden regelmäßig Kuratorenführungen, Veranstaltungen und Workshops statt.

PR zur Eröffnung des Hauses nach der Renovierung 2014/15 (zur Geschichte des Hauses bis 1945, von 1945 bis heute)
PR für Ausstellungen: Porträt Berlin. Künstlerische Positionen der Berliner Nachkriegsmoderne 1945-1955, 12. Juni 2015 — 18. Juni 2017, Armin Stern – Zionist, Grenzgänger, Kosmopolit, 19. Januar – 12. März 2018,  Carl-Heinz Kliemann - Frühe Bilder, 16. März - 17. Juni 2018

www.kunsthaus-dahlem.de

Fotos © Stefan Müller

Pressestimmen (Auswahl)

Berliner Morgenost: Einen Besuch wert: Im ehemaligen Atelier des NS-Bildhauers Arno Breker eröffnet jetzt das sanierte Kunsthaus Dahlem

Berliner Zeitung: Das Kunsthaus Dahlem ist ein großes Geschenk für Berlin

BR2: Kunsthaus Dahlem - Ausstellungsort mit Vorgeschichte

B.Z.: Dahlem enthüllt sein neuestes Museum

Deutschlandfunk: Die Geschichte des Kunsthauses Dahlem ist mit der Nazi-Zeit verknüpft - zeigt in den Ausstellungen aber wenig davon. Die künstlerische Leiterin Dorothea Schöne sagt: Das Haus ist vor allem ein Ausstellungshaus für die Nachkriegsmoderne und keins für Kunst, die während des Dritten Reiches entstanden ist. Im DLF erklärte sie, wie sich das Haus mit der Vergangenheit auseinandersetzt.

Kunstzeitung: Geheimtip Käuzchensteig

rbb kulturradio: Eine kleine Sensation in Zeiten knapper Kulturetats: Am 12. Juni eröffnet das Kunsthaus Dahlem am Rande des Berliner Grunewald seine Türen als neuer Ausstellungsort … Mit diesem gelungenen Auftakt empfiehlt sich das Kunsthaus Dahlem als neuer Ausstellungsort und Ergänzung zum Brücke-Museum im Grunewald.

Süddeutsche Zeitung: Zur Neueröffnung des Kunsthauses hat die kluge Kuratorin Dorothea Schöne Werke der Nachkriegsmoderne aus den Jahren 1945 bis 1955 zusammengetragen ... Die Werke sind zu fein für die Monumentalität des Hauses, aber sie behaupten sich gut in ihm und gegen es. Sie erzählen eine Geschichte vom künstlerischen Neuanfang, der oft ein Sich-Herausarbeiten war ... Ausgerechnet in Dahlem werden nun Künstler aus Ost und West nebeneinander gezeigt, wie es sich gehört. Die Zartheit, die das Beste der Nachkriegsmoderne auszeichnet, lässt sich hier erleben: ein Triumph der Stille.

Tagesspiegel: Lange Zeit wurde kaum über das Breker-Atelier in Berlin gesprochen. Nun wird das Gebäude inmitten eines beschaulichen Wohngebiets zum ersten Mal für Publikum zugänglich gemacht. Am Freitag eröffnet es unter dem Namen „Kunsthaus Dahlem“ als Ausstellungsort für die Nachkriegsmoderne. Wo Breker einst Heldenkörper und Hitler-Köpfe schuf, halten nun Werke ehemals verfemter Künstler Einzug. Nachkriegskunst im NS-Staatsatelier, geht das gut?

tip: Die Leiterin des Hauses Dorothea Schöne hatte mit Veranstaltungen im Vorfeld eine Verbindung zur kritischen zeitgenössischen Kunst hergestellt, doch der Schwerpunkt der Dauerausstellung wird die deutsche Moderne zwischen 1945 bis Anfang der 1960er-Jahre sein. Ein Bereich, der durch kein anderes Berliner Ausstellungshaus abgedeckt werde, sagt Schöne. Die Ausstellungen werden alle drei Monate wechseln. Den Anfang machen die Arbeiten von Karl Hartung, Hannah Höch, Jeanne Mammen, Karl Schmidt-Rottluff, Heinz Trökes, Fritz Cremer, Ruthild Hahne, Louise Stomps und anderen, deren Darstellung des Menschen sich grundlegend von der durch die Nazipropaganda verbreiteten Ideologie abgrenzte – auch dies kann eine Grundlage zur Auseinandersetzung mit der Geschichte dieses Gebäudes sein.