Jen Ray

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Jen Ray, 14. September - 10. November 2013, Haus am Lützowplatz, Berlin

Das Haus am Lützowplatz zeigte die erste institutionelle Einzelausstellung der amerikanischen, in Berlin lebenden Künstlerin Jen Ray(* 1970). Ihre großformatigen kolorierten Zeichnungen bestechen durch eine bis zur Obsession gesteigerte Akribie der Ausfühung und durch einen Motiv-Mix aus unterschiedlichen Quellen der Populärkultur. Im Zentrum stehen ausschließlich Frauen, deren Macht, Schönheit und Grausamkeit inmitten einer abgründigen Fantasiewelt präsentiert werden. Jen Rays wehrhafte Amazonen zelebrieren in berückender Pose den Sieg über das Patriarchat.

Mit dieser Ausstellung begann das eigene Programm von Marc Wellmann als neuen Künstlerischen Leiter am Haus am Lützowplatz. Jen Rays „kritische Welthaltigkeit“, wie er es nennt, steht als Modell für die zukünftige Ausrichtung von Berlins ältestem Kunstverein, der 1960 gegründet wurde und seit der Wiedereröffnung des damaligen "Kulturzentrums" am Lützowplatz im November 1963 weit über 500 Ausstellungen an diesem Ort ausgerichtet hat, darunter Projekte mit Künstlern wie Konrad Klapheck (1964), Robert Capa (1964), Guiseppe Santomaso (1966), Markus Lüpertz (1970), Mario Merz (1974), Maria Lassnig (1978), John Hartfield (1978/79), Fritz Cremer (1986), Andy Warhol (1987), Tomi Ungerer (1996), Marina Abramovic (1999), Rebecca Horn (2001), Stanley Kubrick (2001), Katharina Sieverding (2003), Fritz Rahmann (2003) und Anthony Cragg (2006). Medienpartner: monopol.

www.hausamluetzowplatz-berlin.de

Haus am Lüzowplatz auf Facebook

Jen Ray, "Untitled (Red Skull)", 2010, Watercolor and Ink on handmade paper, 120 x 320 cm, Gil Bronner Collection, Philara e.V., Germany
Ausstellungsansichten @ Marcus Schneider

Pressestimmen (Auswahl)

Amuse Berlin: Taking over Haus am Lützowplatz, Berlin-based US-American artist Jen Ray will be exhibiting a selection of her large-format drawings

Berlin in art: This week is your last chance to catch Jen Ray’s epic exhibition .... The trapezoidal gallery space connects Ray’s watercolor-drawings, sculptural objects, and the traces that the performance left behind to generate a lot of energy as well as discussion. The show has been well-documented, receiving much press and being talked about everywhere (the most constantly asked question being ‘Where you at the performance?’), setting the bar of what Berlin should expect from an institutional art exhibition to an all-new high.

Berliner Morgenpost: 50 Jahre Tradition. Und nun kam mit Wellmann ein neues Gesicht. Was er mitbringt ist seine ganz eigene Idee von Kulturvermittlung. "Schwellenlos, einladend, bildlastig. Und offen, klar und direkt die Menschen ansprechen", sagt Wellmann ... Bis zum 10. November zeigt das Haus die erste institutionelle Einzelausstellung der in Berlin lebenden US-Künstlerin Jen Ray. Das ist Wellmanns erste eigene Ausstellung an seiner neuen Wirkungsstätte. Die Schau schlägt die Brücke zwischen Politik und Kunst. "Wir zeigen hier immer Positionen, die mit einer kritischen Haltung in die Welt schauen." Und mit Künstlerblick.

Berliner Zeitung: Die Malerin aus der New Yorker Off-Szene öffnet in ihren großformatigen Zeichnungen magische, fast surreale Welten. Die Bilder haben einen starken Bezug zur Popkultur, tangieren den japanischen Manga-Stil und außerdem liest man aus ihnen eine ziemlich entschiedene feministische Botschaft

Blitzkunst: Wenn große Institutionen zu blind sind, mit Ray eine der wichtigsten Künstlerinnen ihrer Generation zu zeigen (wichtig deshalb, weil sie feministische Themen bearbeitet, ohne zu fordern, klagen, nerven, entweiblichen, historisieren oder sonst etwas zu tun, was so viele Künstlerinnen falsch machen, die den Feminismus missbrauchen, um von ihrer Talentlosigkeit abzulenken), dann ergreift sie eben woanders ihre Chance

Bpigs: Haus am Lützowplatz presents the first institutional solo exhibition of Berlin-based American artist Jen Ray

DER SPIEGEL: Die Wahl-Berlinerin Jen Ray lässt grausame Amazonen in höllische Kämpfe ziehen ... mit viel schwarzem Humor, mit grandiosem Strich und in wunderschönen Aquarellfarben (zeichnet sie) höllische Phantasieszenarien, die von Amazonen bevölkert sind, die stets unglaublich grausam und gleichzeitig elegant und stark aussehen

Der Tagesspiegel: Jen Ray ist nichts für schwache Nerven. In ihren großformatigen, detailverliebten Werken flammen nicht nur Popkultur und Feminismus auf (Artikel lesen)

DIE WELT: Seit April diesen Jahres führt Wellmann das geschichtsträchtige Haus, das dem Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V. gehört. Auf seinem Weg dorthin, so scheint es, haben viele Zahnräder ineinander gegriffen. Sein Lebensweg, der von den Künsten geprägt war, ging kontinuierlich voran. Das Engagement und die Leidenschaft für Kunst waren immer dabei.

Exberliner: The show is an amazing experience

Frankfurter Rundschau: Die (künftigen) Ausstellungen und Begleitprogramme (im Haus am Lützowplatz) sollen unabhängig vom künstlerischen Medium einen Bezug zur gesellschaftlichen Realität haben. Malerei müsse die zentrale Rolle spielen. Diesen Ansatz illustriert die Künstlerin Jen Ray, mit der Wellmann gerade eine Einzelausstellung für den Herbst vorbereitet.

Kunst Berlin: Die großformatigen kolorierten Zeichnungen bestechen durch ihre akribisch-obsessive Ausführung und sind geprägt von Motiven aus unterschiedlichen Quellen der Populärkultur

monopol: Von draußen sah man schon das rote, pumpende Licht, die Bässe bliesen einem um die Ohren und man konnte sich kaum noch hereinquetschen, als Jen Ray am Freitagabend ihre Ausstellung „Better to reign in hell, than serve in heaven“ im Berliner Haus am Lützowplatz mit einer ihrer Amazonen-Performances eröffnete ... Ein guter Abend für die in Berlin lebende Amerikanerin, ein perfekter Neuanfang für das Haus am Lützowplatz, das an diesem Abend ganz plötzlich in Berlins aktuelle Kunsttopografie hineinkatapultiert wurde (Artikel lesen)

taz: Wie heißt es noch: Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin? Papperlapapp! Böse Frauen landen genau wie alle anderen, die meinen, es sich verdient zu haben, in der Hölle. Nur wer hat behauptet, dass die Hölle nicht auch coole Nischen hat, in denen es richtig abgeht? Jen Ray, in Berlin lebende New Yorker Künstlerin, zeigt in großformatigen, aufwändigen und farbenfroh aquarellierten Zeichnungen und Performances weibliche Samurais, die surreale futuristische Landschaften beherrschen.

tip: Marc Wellmann, einer der interessantesten Berliner Kuratoren, startet als Künstlerischer Leiter am Haus am Lützowplatz (Interview von Andrea Hilgenstock lesen)

VICE: There's so much symbolism interspersed in Ray's art, that time flies when you’re taking in all the detail (Artikel lesen)