Humboldt Lab Dahlem

PR für Ausstellungsprojekt: Klassische Pressearbeit, Online und Social Media PR, Pressekonferenzen, Pressetermine, Pressetexte (2013-15)

- Probebühne 1, März - Mai 2013, u.a. mit Holzer Kobler, Karin Sander, Nicola Lepp, Andreas Pinkow, raumlaborberlin, Andreas Heller, Theo Eshetu, Anne Wellmer
- Probebühne 2, Juni - Oktober 2013, Ausstellung u.a. mit Konstantin Grcic, Kirstine Roepstorff, Simon Starling und Zhao Zhao, Symposiu u.a. mit Melissa Chiu, Asia Society Museum, New York, Clementine Deliss, Weltkulturen Museum, Frankfurt, Christian Jankowski, Stephen Little, Los Angeles County Museum of Art
- Probebühne 3, Oktober 2013 - März 2014, u.a. mit Michael Kraus, chezweitz, Sebastián Mejía, Andrea Scholz, Clara Jo, Robert LippokProbebühne 4, September 2014 - Februar 2015, u.a. mit Florian Malzacher, Ulf Aminde, Yael Bartana, Kapwani Kiwanga, Alexandra Pirici, Yuken Teruya, Waseem Ahmed, gold extra, Das Helmi

- Probebühne 5, November 2014 - Februar 2015, u.a. mit Waseem Ahmed, Dokumentartfilmerin Bettina Renner, Serotonin
- Probebühne 6: März - Oktober 2015, u.a. mit dem Bühnenbildner Dominic Huber
- Probebühne 7 und Abschlussausstellung "Prinzip Labor": 25. Mai - 18. Oktober 2015, u.a. mit Nevin Aladag, Kader Attia, Sunah Choi und Mathilde ter Heijne

Wie kann ein Museum heute, angesichts der globalen Veränderungen, ebenso anschaulich wie fundiert Zugang zu außereuropäischer Kunst und Kultur vermitteln? Antworten auf diese Frage wird das Humboldt-Forum geben. Hier werden zukünftig die Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin – derzeit noch in Berlin-Dahlem beheimatet – zu sehen sein. Um die entsprechenden Planungen mit experimentellen Impulsen zu ergänzen und zu bereichern, wurde von der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz das Humboldt Lab Dahlem eingerichtet. Beteiligt sind neben Kuratoren und Wissenschaftlern auch Künstler und Architekten. Gemeinsam greifen sie aktuelle Fragen der Ausstellungspraxis auf und spielen unterschiedliche Ideen, Zugänge und Präsentationsformen durch.

An den ersten Ausgaben haben seit März 2013 u.a. die KünstlerInnen Waseem Ahmed, Yael Bartana, Theo Eshetu, Andreas Pinkow, Alexandra Pirici, Kirstine Roepstorff, Karin Sander, Simon Starling, Yuken Teruya und Zhao Zhao, die ArchitektInnen Andreas Heller, Barbara Holzer und Tristan Kobler, raumlaborberlin, der Designer Konstantin Grcic, die Kuratorinnen Nicola Lepp, Florian Malzacher und Angela Rosenberg sowie der Musiker Robert Lippok mitgewirkt.

Geleitet wird das Humboldt Lab von Martin Heller (Inhaltskonzeption Humboldt-Forum/Agora), der Direktorin des Ethnologischen Museums, Viola König, und dem Direktor des Museums für Asiatische Kunst, Klaas Ruitenbeek. Die Arbeit des Lab wird von einer internationalen Steuerungsgruppe begleitet, die halbjährlich über die Projekte beschließt. Mitglieder sind Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Stefan Kaegi, Regisseur und Mitbegründer des Labels Rimini Protokoll, Koyo Kouoh, Kuratorin und Kulturproduzentin, Raw Material Company Dakar, Jette Sandahl, Direktorin des Københavns Museum, Kopenhagen, und Juri Steiner, Kurator, Lausanne.

www.humboldt-lab.de

blog.humboldt-lab.de

Ausstellungseröffnungen Probebühne 1 (März) und 2 (Juni 2013) in den Museen Dahlem, Fotos © Sebastian Bolesch
Konzept und Redaktion Blog

Pressestimmen (Auswahl)

3sat kulturzeit (Carola Wedel)
Die Ausstellung über außereuropäische Kulturen im künftigen Berliner Schloss nimmt Konturen an. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz stellte nun erste Ideen zur Präsentation der ethnologischen Sammlungen im Humboldt-Forum vor. Das Humboldt-Forum wolle Neuland betreten und "ein Ort der Gegenwart" werden, wie Stiftungspräsident Hermann Parzinger erklärte.

art (Till Briegleb)
Hinter den Kulissen scheint dank Hellers Arbeit ein sehr gedeihliches Zusammenwirken der kulturellen Fürstentümer für ein gemeinsames Ziel entstanden zu sein ... eine Art Denkschloss mit hohem Unterhaltungswert, oder wie es Heller nennt: "kalkulierte Disparität"

art-magazin.de (Birgit Sonna)
Bislang bekam man eine eher diffuse Vorstellung, was innerhalb des Humboldt-Forums im künftigen Berliner Stadtschloss geschehen könnte. Nun wird mit der über mehrere Stationen in den Museen Dahlem installierten "Probebühne 1" des Humboldt Labs erstmals sichtbar, dass zumindest der Inhalt des umstrittenen Stadtschlosses die nächsten Jahre keine Fata Morgana bleiben muss. art sprach mit dem Projektleiter und Kulturmanager Martin Heller über das Experimentierprogramm. (Artikel lesen)

art-magazin.de
Im Humboldt Lab Dahlem sollen in den kommenden vier Jahren Museumsfachleute und Wissenschaftler die Ausstellungspraxis hinterfragen und neue Wege zu Kunst und Kultur ausprobieren. Die Erfahrungen sollen in die Gestaltung der Ausstellung im Humboldt-Forum einfließen, das mit der Vollendung des Schlossneubaus 2019 eröffnet werden soll.

artinfo
Sammlung-orientierte Ausstellungen wie diese neigen ja zum Derivativen, nicht so im aktuellen Fall: Die Exponate im Humboldt Lab überraschen vielmehr mit ihrer Wahrhaftigkeit, was die Formsprache der individuellen Künstler betrifft und sind zugleich bemerkenswerte (und mitunter humorvolle) Kommentare.

Berliner Morgenpost
Die Stiftung hat sich selbst einen Lernprozess verordnet, um sich für eine Museumszukunft fit zu machen, die an und unter der Oberfläche gleichermaßen glänzen will ... Wenn die Museumsgäste die Laborversuche kommentieren und bewerten dürfen und ihre Reaktionen tatsächlich ernst genommen werden, könnte sich das Humboldt-Forum später sogar auf die Fahnen schreiben, eines der ersten Museen zu sein, an dessen Ausstellungskonzept die Bürger aktiv beteiligt waren.

Berliner Zeitung (Harald Jähner über die Probebühne 7 und die Abschlussausstellung)
… ein ermutigendes Beispiel dafür, dass die Einbeziehung von sogenannten Vertretern der Herkunftskulturen viel mehr sein kann als eine bloß symbolische Geste des guten Willens … Das Humboldt Lab setzte nicht auf Staunen und Überwältigung, sondern auf verstreute, fachliche Experimente mit Methoden, die Dinge auf neue Weise zum Sprechen zu bringen. Und dies scheint gelungen zu sein: Rund zwei Dutzend der Ergebnisse werden in die künftige Ausstellung im Schloss aufgenommen werden … Viele neue Arten, von den Stücken der Sammlung zu erzählen, hat das Humboldt-Lab ausprobiert. Es hat sie theatralisiert, ihre Herkunft aufgearbeitet, sie in Videospielen auftreten lassen, sie mit Nachfahren ihrer Schöpfer diskutiert, sie zu dekolonialisieren versucht. Die Stücke sind dabei die alten geblieben und auch wieder nicht.

Berliner Zeitung (Harald Jähner über die Probebühne 4)
Das Humboldt-Lab probiert mit erstaunlichem Elan – Ärger inbegriffen – neue Formen performativer Annäherung an ihre Sammlung aus, wie das im Kuratorendeutsch heißt. Für das Humboldt-Forum, dem im schlimmsten Falle eine bloße 1:1-Übertragung der Dahlemer Sammlungen in zwar neue, aber schlechter geeignete Räumlichkeiten droht, lässt das hoffen.

Berliner Zeitung (Ingeborg Ruthe über die Probebühne 2)
Das Erzählerische, Sinnliche des Projekts wirkt und das Konzeptionelle erschließt sich. Das Zusammenspiel von altem Thron als Insignie einstiger Macht und Pracht, als historisches Lehrstück nicht zuletzt, und dem jetzigen Museumsort wagt den Schritt in die Zukunft. Dies, indem es unsere Fantasie kitzelt, wie überhaupt dereinst Artefakte fremder Kulturen sich mit junger Kunst präsentieren lassen, ohne dass es allzu gewollt, zu platt, gar penetrant wird (Artikel lesen)

Berliner Zeitung (Nikolaus Bernau über das Symposium der Probebühne 2)
Theater- und Filmregisseure haben einen festen öffentlichen Standort. Über ihre Berufung und ihre Ideen wird entsprechend intensiv berichtet. Kuratoren, die mit kunst-, kultur- und naturhistorischen Museumssammlungen nichts anderes tun als Regisseure mit Texten und Bildern, erfreuen sich dagegen eines kulturellen Schattendaseins. Dabei kostet so manche Ausstellung kaum weniger als eine Operninszenierung. Doch der Streit etwa um die Museumskonzepte für das Humboldt-Forum wird bisher nur intern ausgetragen. Umso erfreulicher also, dass das Humboldt-Lab nun in Dahlem Kuratoren, Künstler, Wissenschaftler zu einer öffentlichen Tagung zusammengerufen hat (Artikel lesen)

DER SPIEGEL (Ulrike Knöfel)
Interview mit Zhao Zhao, Künstler der Probebühen 2

Detail
(Cordula Vielhauer)
Mutiger und lohnenswerter Ansatz, die Ausstellungspraxis im Museum des 21. Jahrhunderts neu zu diskutieren und zu denken (Artikel zur Probebühne 1 lesen)
Wie könnte man die bis heute aktuellen Bedeutungsebenen eines historischen Artefakts anschaulicher und ansprechender in Szene setzen, als es die vier Künstler im „Spiel der Throne“ tun? Gemeinsam mit dem Projekt „Wissen erzählen“ erweist sich die „Probebühne“ des Humboldt Lab Dahlem hier erneut als kreatives und praktikables Instrument zur Erforschung von kuratorischer Praxis im Spannungsfeld der Vermittlung von historischem Kontext und ästhetischer Inszenierung

Deutschlandfunk (Carsten Probst)
Parzellen für museumspädagogische Ideen werden erprobt ... Ahs und Ohs gibt es in der Südseeabteilung der Museen
(Beitrag anhören)

Deutschlandradio Kultur (Nikolaus Bernau über die Probebühne 7 und die Abschlussausstellung)
Großartig … das ist work in progress … spannend

Deutschlandradio Kultur (Carsten Probst über die Probebühne 1)
Aus dem Humboldt-Forum scheint sich über das Humboldt Lab nun eher eine große Initiative der Museumspädagogik entwickelt zu haben. Der Besucher interessiert die Museumsleute eindeutig noch immer - aber die Institution des Museums wird nicht mehr hinterfragt.

Der Tagesspiegel (Anna Pataczek über die Probebühne 7 und die Abschlussausstellung)
Der Anspruch an das Humboldt-Forum ist hoch. Auf der Höhe der Zeit soll es sein, multiperspektivisch auf die Weltkulturen und ihre Beziehungen untereinander blicken. Wie lassen sich die Schätze für uns fremder Kulturen erklären, was können sie erzählen, wenn sie nicht nur als reine Kunstobjekte in der Vitrine ausgestellt werden sollen? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, haben die Wissenschaftler und Kuratoren der beiden außereuropäischen Sammlungen ihre Türen weit geöffnet für internationale Künstler, Designer, Szenografen und Filmemacher. Sie alle durften sich, in engem Austausch mit den Fachleuten, in diesem Labor austoben.“

Der Tagesspiegel (Anna Pataczek über die Probebühne 3)
Aufhorchen lässt, dass sich auch das Museum Europäischer Kulturen beteiligt, das zwar ebenfalls in Dahlem sitzt, aber nicht mit ins Humboldt-Forum ziehen soll ... Eine Anschaulichkeit, die gewünscht ist. Die Europäischen Kulturen können so ohne Umstände im Humboldt-Forum integriert werden

Der Tagesspiegel (Anna Pataczek über die Probebühne 1)
Irgendwo klirrt es gewaltig. Ist da etwa ein Besucher der Ostasiatischen Kunstsammlung einer kostbaren Vase zu nahe gekommen? Nein, das Geräusch kommt aus dem Lautsprecher – kleine Spielerei der Ausstellungsmacherin Nicola Lepp und einer der Beiträge zum Humboldt Lab Dahlem. So heißt die Erprobungsphase der Sammlungen Außereuropäischer Kulturen, die 2019 ins Humboldt-Forum im Schloss umziehen sollen.

Die Welt (Marcus Woeller über die Probebühne 1)
Das Projekt richtet sich an die interne Herangehensweise an das Ausstellungmachen und die Präsentation der eigenen Häuser. Mit dem Einzug ins Stadtschloss werden die ethnologischen und außereuropäischen Sammlungen plötzlich von der relativen Isolation an der Peripherie in die umkämpfte Aufmerksamkeit des Stadtzentrums transportiert … Die Stiftung hat sich selbst einen Lernprozess verordnet, um sich für eine Museumszukunft fit zu machen, die an und unter der Oberfläche gleichermaßen glänzen will.

Die Welt (Kolja Reichert)
Char­me­of­fen­si­ve, mit der die Staat­li­chen Mu­se­en Ber­lin un­ter Ein­satz von Ge­gen­warts­kunst Fan­ta­sie und Sym­pa­thie für das Hum­boldt-​Fo­rum we­cken wol­len

DIE ZEIT (Thomas E. Schmidt)
Das Ethnologische Museum in Berlin, eines der kostbarsten seiner Art, verdankt seinen Bestand in weiten Teilen der kolonialen Gier. Nun soll die Sammlung ins neu erbaute Stadtschloss umziehen. Viele sind darüber alarmiert, und die Frage nach altem Unrecht stellt sich neu … Auf der Suche nach neuen Präsentationsformen gab das Museum ein Puppenspiel in Auftrag, dessen Hauptfigur der alte Seebär Adrian Jacobsen sein sollte … Die Puppenspielertruppe Das Helmi machte aus dem Beutezug ein überdrehtes, witzig-anarchisches Stück für Kinder und Erwachsene … Die Aufregung darüber war groß … Das Museum sucht unterdessen den Kontakt mit den Indigenen aktiv, es erforscht im Rahmen seiner Möglichkeiten die Provenienz der Stücke …

FAZ (Andreas Kilb über die Probebühne 7 und die Abschlussausstellung)
Knallbonbons im Hort der Weltkulturen - Ein Hauch von Chaos: Die letzte Ausstellung des Humboldt Lab in Dahlem lässt vorausahnen, mit welchen Problemen die Kuratoren im Humboldt-Forum zu rechnen haben

FAZ (Andreas Kilb über die Probebühne 1)
Als das Projekt vor vier Jahren in einer sogenannten Werkstattausstellung im Alten Museum präsentiert werden sollte, ging der Schuss daneben: Es gab von allem etwas, Schiffe, Tiere, tönende Konzepte, Pathos und Papier, aber nichts passte richtig zusammen. In den Dahlemer Museen, wo dieser Tage das „Humboldt Lab“ zur ersten von mehreren geplanten Probeausstellungen einlädt, sieht die Sache jetzt schon anders aus.

form (Jessica Bridger)
Spiel der Throne“ gelingt eine Übersetzung der Auswirkungen der Macht in eine zeitgenössische, visuelle und empirische Inszenierung. Es ist interessant zu sehen, dass die zurzeit aktiven Kunstschaffenden und Gestalter tiefergehende Lesarten durch Referenz- und Abstraktionsprozesse bieten – Dinge, die oft als Ausgangspunkte in der heutigen Praxis der Gestaltung, Kunst, Architektur und darüber hinaus genutzt werden.

Frankfurter Rundschau (Ingeborg Ruthe)
Am Anfang war Skepsis, denn der erste Eindruck sagte: Das ist doch Überwältigungskunst! ... Diese starke Metaphorik war wohl Absicht für das kühne Projekt „Spiel der Throne“ im Humboldt-Lab Dahlem im Asiatischen Museum. Gewagt deshalb, weil die Kuratorin Angela Rosenberg die Sonderausstellungshalle als Probebühne für das wirksame Zusammenspiel von alter Kunst des außereuropäischen Raumes, in diesem Falle aus dem alten China, verstanden wissen will.

Kunstforum international (Claudia Wahjudi)
Während der ersten drei Probebühnen haben sich die künstlerische Beiträge oft als zu vordergründig erwiesen, etwa, als Kristine Roepsdorff und Simon Starling 2013 Repliken des Kaiserthrons aus der Ära Kangxi mit Licht Schatten und Podesten umspielten, ohne dem in Dahlem platzierten Original näherzukommen. Wissenschaft hat auf den Probebühnen bisher mehr Erkenntnis gebracht. Denn ihr Nachholbedarf ist riesig. … Die Stationen mit dem Label “EuropaTest” … machen transkontinentale Beziehungen sichtbar … Selbstreflexion, das wird hier deutlich, ist eine Voraussetzung für das Verständnis der Welt.

kunst-magazin.de
Die Ausstellungsreihe, organisiert vom sogenannten Humboldt-Lab Dahlem, wird Objekte der Sammlungen in einen neuen Fokus rücken und neue Blickweisen auf Völkerkunde und Asiatische Kunst werfen. Mit einer Vielzahl von Einzelprojekten laden die Museen Dahlem ab März ein, sie neu zu entdecken.

monopol-magazin.de
Das sogenannte Humboldt Lab Dahlem erprobt als Vorbereiter des zukünftigen Humboldt Forums in den kommenden vier Jahren unterschiedliche Zugänge und Präsentationsformen. Mit der Eröffnungsschau „Probebühne 1“ werden in sogenannten Taschenausstellungen und Installationen Fragen des Ortes und der Wirkungsweise von Sammlungen aufgeworfen.

Museumsjournal
Wie kann ein Museum heute Zugang zu außereuropäischer Kunst und Kultur vermitteln? Das Humboldt Lab Dahlem sucht Antworten auf diese Frage und spielt damit Zugänge und Präsentationsformen für das Humboldt-Forum durch.

Neues Deutschland
Ohne Zweifel stellt das »Lab« mit seinen Interventionen die richtigen Fragen an das Material, mit dem Deutschland in der 500-Millionen-Attrappe am Schlossplatz seine Offenheit und Weltgeltung demonstrieren will.

Ostasiatische Zeitschrift: Wie kann ein Museum heute, angesichts der globalen Veränderungen, ebenso anschaulich wie fundiert Zugang zu außereuropäischer Kunst und Kultur vermitteln? Antworten auf diese Frage wird das Humboldt-Forum geben ... Um die entsprechenden Planungen mit experimentellen Impulsen zu ergänzen und zu bereichern, wurde das Humboldt Lab Dahlem eingerichtet.

rbb Fernsehen abendschau
Mit neuen Wegen der Präsentation bereiten sich die Museen Dahlem auf den Umzug in das Humboldt-Forum vor

rbb kulturradio (Andrea Handels)
Man stellt alles in Frage ... überlegt sich, wie man das das Museum und seine Bestände inszenieren könnte ... hat mir gut gefallen

Shift: フンボルト・ラブ・ダーレム「玉座のゲーム」(Beitrag lesen)

Stuttgarter Zeitung:
Um die Ausstellungsmacher auf erfrischende Ideen zu bringen, finanziert die Kulturstiftung des Bundes bis 2015 ein „Humboldt-Lab“ am bisherigen Museumsstandort in Berlin-Dahlem, wo Kuratoren und Künstler gemeinsam spielerische Präsentationsformen von Museumsobjekten testen können.

Süddeutsche Zeitung
(Stephan Speicher)
Das Humboldt Lab, auch wenn es manche Ernüchterung bringen wird, hat seinen Sinn.

taz (Ulrich Gutmair)
Die Ergebnisse der "Probebühne 1" zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, das Material durch Inszenierung, Kontextualisierung, aber auch durch ungewohnte Eingriffe zum Sprechen zu bringen ... wie man mit einfachen und unspektakulären Mitteln völlig neue und überraschende Zugänge zu längst bekannt erscheinenden Dingen herstellen kann.

taz (Katrin Betina Müller über die Probebühne 4)
Die Probebühnen funktionieren tatsächlich als eine Probe: Wie kann man die Sammlungen aus Dahlem, wenn sie denn mal in das Humboldt-Forum auf dem Schlossplatz einziehen, präsentieren und inhaltlich mehr Zugänge schaffen als bisher? Geht man jetzt durch die Dahlemer Sammlungen, findet man dafür viele Vorschläge. Und bedauert rückblickend, dass erst die Pläne zum Umzug solche Interventionen hervorgebracht haben. Die Sammlungen hätten ein solches Wachküssen schon viel früher verdient.

taz (Katrin Bettina Müller http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2015%2F04%2F16%2Fa0207&cHash=5e1661ceb9a7cbd95e1096a5a26dbad5über die Probebühne 6)
Die Ausstellung “Objektbiografien” der Kuratorinnen Margareta von Oswald und Verena Rodatus versucht deshalb, an drei Beispielen aus der Sammlung Afrika die Geschichte der Herkunft der Objekte mitzuerzählen, die Dokumente, die man über den Erwerb hat, offenzulegen und zusammen mit Wissenschaftlern aus Kamerun und Benin der Frage nachzugehen, was der Verlust für die Herkunftsländer bedeutet. Die Probebühne wird damit auch zur Erprobung von neuen Formen der Zusammenarbeit … Die Fülle der Fragen lassen sich in zehn Minuten kaum abhandeln, aber man bekommt eine Ahnung, in welch vielfältigen Bezügen sich jedes einzelne Objekt der Sammlung erkunden und darstellen ließe … Eine zweite Ausstellung der Probebühne 6 ist ganz anders gestaltet und gilt einem bisher in der Sammlung nicht vertretenen Land: Kenia in Ostafrika. Eine Videoinstallation lädt ein in einen Schönheitssalon anlässlich der Vorbereitungen einer Hochzeit, auf der Männer und Frauen getrennt feiern …

tip (Stefanie Dörre)
Eines der spannendsten Experimente in der deutschen Museumslandschaft findet gerade in Dahlem statt.

Einladungskarte, Gestaltung: Stan Hema