Bios

PR für Ausstellung: Klassische Pressearbeit, Pressekonferenz, Pressetermine, Pressetexte, Beratung Werbung (2012)

BIOS – Konzepte des Lebens in der zeitgenössischen Skulptur, 26. August – 11. November 2012, Georg Kolbe Museum, Berlin

Das Verständnis vom Leben und der Formbarkeit des Lebendigen hat sich in den letzten zwanzig Jahren durch bahnbrechende neue Erkenntnisse in der Gentechnik und Mikrobiologie grundlegend verändert. Die Ausstellung BIOS versammelt internationale Künstler unter dem Aspekt ihrer Auseinandersetzung mit dem Lebendigen, insbesondere vor dem Hintergrund radikaler Umwälzungen in den modernen Lebenswissenschaften durch die fortschreitenden Entwicklungen der Gentechnologie und der Mikrobiologie. Der Blick richtet sich in der Ausstellung auf das Organische und Pflanzliche als ein vom Menschen bereits vielfach deformiertes, wissenschaftlich durchdrungenes Feld, das seine Fremdheit und Autonomie durch den technischen Zugriff des Menschen auf die Natur bereits verloren hat, aber uns genau dadurch umso rätselhafter geworden ist.

Teilnehmende Künstler: 
Brandon Ballengée (USA *1974)
, Peter Buggenhout (Belgien *1963)
, Lee Bul (Süd-Korea *1964)
, Mark Dion (USA *1956)
, Brad Downey (USA *1980), 
Thomas Feuerstein (Österreich *1968) 
Eli Gur Arie (Israel *1964)
, Tue Greenfort (Dänemark *1973)
, Patricia Piccinini (Australien *1965)
, Donato Piccolo (Italien *1976)
, Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger (Schweiz *1967, *1964), 
Günter Weseler (Deutschland *1930), 
David Zink Yi (Peru *1973).

Medienpartner: monopol, tip

Weitere Informationen: www.georg-kolbe-museum.de, www.facebook.com/GeorgKolbeMuseum

Ausstellungsansicht, vorne: David Zink Yi, Ohne Titel (Architeuthis), Olbricht Collection, Courtesy Johann König, Berlin, Foto: Marcus Schneider
Ausstellungsansicht, vorne: Mark Dion, Sea Life, Courtesy Georg Kargl Fine Arts, Wien, Foto: Marcus Schneider

Pressestimmen (Auswahl)

art-magazin.de: Die bewusste Formung des Lebendigen spielt im Zeitalter der Gentechnologie und Mikrobiologie eine entscheidende Rolle, die nicht nur kritisch von den Wissenschaften sondern auch von der Kunst befragt wird. Wie formen diese Entwicklungen unser Bild von Leben? Und inwieweit deformiert der Mensch organische und pflanzliche Strukturen? Die Ausstellung "Bios" versucht anhand zeitgenössischer Skulpturen diesen Fragen nachzugehen.

artdaily.org: The exhibition brings international artists together in terms of their involvement with the living, in particular concerning the upheavals in modern life sciences by the progressive developments in microbiology and genetic engineering

Berliner Morgenpost: Eine konzentrierte feine Ausstellung mit herausfordernden Arbeiten zum Thema Leben in der heutigen Zeit

Blog der Freien Volksbühne: Wann gibt es das schon mal: Eine Ausstellung, die irritiert und erfreut zugleich, die inspiriert, anregt und einen klüger wieder hinausgehen lässt? Es gibt sie, und zwar zurzeit im Georg-Kolbe-Museum. Hingehen!

Der Tagesspiegel: Mit dieser international besetzten, vielseitigen und spielerischen Schau feiert Kurator Marc Wellmann einen glänzenden Abschied nach vier Jahren in Kolbes einstigem Wohn- und Atelierhaus. Es ist das letzte große Projekt des 44-Jährigen, der angetreten war, ein jüngeres Publikum ins Haus zu locken. Das ist ihm mit Ausstellungen gelungen, die die Gattung Bildhauerei immer wieder bis an die Grenzen ausreizten. (Artikel lesen)

Deutsches Ärzteblatt: Der besondere Tipp: Anhand von 13 zeitgenössischen Positionen der Bildhauerei und Installation untersucht die Schau die Auseinandersetzung junger Künstler mit der Natur und dem Konzept des Lebendigen.

Deutschlandfunk: Kunst und Wissenschaft sind traditionell mit dem Begriff menschlichen Lebens verbunden, weil sie als geistige Leistungen gelten. Aber was, wenn sie selbstständige Systeme erzeugen, die nicht mehr viel bis gar nichts mit menschlichem Geist, menschlicher Erfahrung zu tun haben? Die kleine, ausgeklügelte Berliner Schau liefert keine Antworten auf diese Frage - wie sollte sie auch, schließlich ist sie ja von Menschen gemacht. Aber die Frage selbst formuliert sie in immer neuen, durchaus bedrängenden und beängstigenden Variationen. Die gezeigten Arbeiten illustrieren erfreulicherweise nicht bloß Thesen - sie sind selbst welche.

Deutschlandradio Kultur: Interview mit Ausstellungsleiter Marc Wellmann (Beitrag anhören)

Kunstforum international: Ein weiter Bogen spannt sich zwischen den ausgestellten Arbeiten, sowohl bezüglich Materialien, Formaten und Arbeitsprozessen, als auch Themen und Motiven.

kunstmarkt.com: Unter der Überschrift „Bios“ verhandelt das Georg-Kolbe-Museum in Berlin seit Sonntag Konzepte des Lebens in der zeitgenössischen Skulptur.

kunst+film: So führt diese Ausstellung anhand einer kleinen, klug komponierten Auswahl vor, was Skulptur heute alles kann: Mit raffiniert bearbeiteten Werkstoffen gelingen Künstlern ebenso variantenreiche Neuschöpfungen wie Gentechnik-Tüftlern in Laboren der life sciences. Ohne zu dämonisieren, wird die gesamte Spannbreite des derzeit Mach- und künftig Denkbaren entfaltet. (Beitrag sehen)

Lo/Rez Magazine: My preconceptions were torn apart by art

monopol: Es ist mehr als ein Kuriositätenkabinett, was 13 internationale Künstler als Resultat ihrer Auseinandersetzung mit dem Lebendigen präsentieren

monopol-magazin.de: Versammelt internationale Künstler unter dem Aspekt ihrer Auseinandersetzung mit dem Lebendigen

Neues Deutschland: Die Ausstellung liefert einen interessanten Beitrag, um die Bildhauerei wieder aus der Ecke der Installationskunst herauszuholen

rbb kulturradio: Konzentrierte, intelligent angeordnete und höchst inspirierende Ausstellung

rbb radioeins: Beitrag zur Diskussion um die Vielfalt des Lebens vor dem Hintergrund fortschreitender Entwicklungen in der Gentechnik und Mikrobiologie

SPIEGEL ONLINE: Kunst-Highlight im August

stern: Ungewöhnliche Schau

Tagesspiegel Ticket: Wissenschaft wie Gentechnologie und Mikrobiologie regen Künstler zur Auseinandersetzung mit dem Leben an, und wieder sieht es recht lebendig aus, wie die Bildhauerei-Ausstellung "Bios" zeigt

tip: Sehenswert [...] der alte Topos: die Verschränkung von Bildhauerei und Leben wird hier auf höchst unterschiedliche Weise beleuchtet. Nach “Die Macht des Dinglichen” und “Romantische Maschinen” ist dieser dritte Teil von Wellmanns Ausstellungsreihe wieder eine anregende Erkundungstour auf den Spuren des Lebendigen in der vermeintlich ach so toten Kunst. (Artikel lesen)

zitty: Das Leben wiedergeben oder die Illusion von Lebendigkeit zu vermitteln: Das war der Anspruch an Künstler, bis die Moderne die Abstraktion brachte. Heute regen Wissenschaften wie Gentechnologie und Mikrobiologie Künstler zur Auseinandersetzung mit dem Leben an.

seite360.de: Lohnt sich für jeden, der Interesse an aktueller Plastik, Anthropologie und wissenschaftlicher Kunst hat… aber auch für jeden, der mal wieder eine kleine, kulturell legitimierte Geisterbahnfahrt erleben möchte.

slowtravelberlin.com: It is often said that artists have their fingers on the pulse of society, making work that reflects the current times we live in. The BIOS exhibition does just that, pulling together 14 international sculptors to present a view into modern life sciences, in the process raising interesting questions about new developments relating to microbiology and genetic engineering.

Ausstellungsansicht, vorne: Thomas Feuerstein, Manna-Maschine II, 2008, Courtesy of the artist and Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Innsbruck/Wien, Foto: Marcus Schneider
Ausstellungsansicht, vorne: Gerda Steiner und Jörg Lenzinger, Living Color, 2012, Courtesy of the artists, hinten: Patricia Piccinini, The Comforter, Olbricht Collection, Courtesy of the artist and Haunch of Venison, Foto: Marcus Schneider