Abstrakt //// Skulptur

PR für Ausstellung: Klassische Pressearbeit (2011)

ABSTRAKT //// SKULPTUR, 26. Juni bis 04. September 2011, Georg Kolbe Museum, Berlin

Etwa hundert Jahre ist es her, dass die Kunst  – zumindest in Teilen – ungegenständlich geworden ist. Ein Monopol hatte die Abstraktion seitdem nie, aber es gab Zeiten wesentlicher Marktbeherrschung, auf die dann wieder figürliche Gegenbewegungen folgten. Die Oppositionen abstrakt / figurativ und Formalismus / Realismus waren vor allem in der Nachkriegszeit nicht nur künstlerisch sondern auch gesellschaftlich ideologisch besetzt. Eine Generation, die nach 1990 ihre prägende künstlerische Sozialisation erfuhr, fand jedoch die Abstraktion als weitgehend entideologisiertes Konzept vor, das weder politischen noch ästhetischen Reinheitsgeboten mehr unterlag. Die Vor- und Nachkriegsmoderne ist für die hier behandelte Generation von Künstlerinnen und Künstlern ein Steinbruch mit unterschiedlichen Lagerstätten, die im Sinne des musikalischen Samplings neu miteinander kombiniert werden können, um sie einer aktuellen Lesart zu unterziehen. Werke u.a. von Alicja Kwade, Thomas Scheibitz und Katja Strunz aus den letzten zehn Jahren dokumentieren die Aktualität einer Neuen Abstraktion im Spektrum der Gegenwartskunst. ABSTRAKT //// SKULPTUR wurde kuratiert von Marc Wellmann und ist die erste Überblicksausstellung aktueller ungegenständlicher Bildhauerei in einer deutschen Institution. Die Werke treten dabei in Dialog mit den Plastiken Georg Kolbes, einem der bedeutendsten figürlichen Bildhauer der Moderne.

www.georg-kolbe-museum.de

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Ausstellungsansichten, Foto © Marcus Schneider, Berlin

Pressestimmen (Auswahl)

Tagesspiegel
„Wellmanns Auswahl präsentiert ein Mikromilieu, in dem sich alle Beiträge ihrer Zerbrechlichkeit zum Trotz behaupten können. [Sein] feinsinniges Arrangement hält hinter jeder Ecke eine neue Überraschung bereit und verwandelt das Georg-Kolbe-Museum in eine heitere Schule des Sehens. “ (Claudia Wahjudi, 14. Juli 2011)

Museumsportal
„Nicht nur Mundt, auch die meisten anderen der zweiundzwanzig Künstlerinnen und Künstler, die das Georg-Kolbe-Museum nun in seiner Sommerausstellung vorstellt, arbeiten mit dem, was sie vorfinden, auf Flohmärkten erstehen oder günstig im Baumarkt erwerben können: mit Latten, Hosenbügeln, Vinyl-Schallplatten, Möbelteilen, Absperrgittern.“ (Anette Meier, 29. Juli 2011)

Berliner Morgenpost
“So macht es Sinn, einmal den Blick auf 22 Gegenwartskünstler zu richten und zu schauen, was die in den 60er, 70er und 80er Jahren Geborenen an abstrakten Skulpturen zu bieten haben. Besonders jene Arbeiten stechen hervor, die Spannungsmomente zwischen Körperhaftigkeit, Materialität und geistigen Impulsen vermitteln.“ (Andrea Hilgenstock, 19. Juli 2011)

B.Z.
“Diesen Akt der Befreiung von der figürlichen Darstellung feiert die Ausstellung ABSTRAKT////SKULPTUR mit 22 jungen Bildhauern von heute. […] Berühmte Galerien wie Contemporary Fine Arts und Johann König treten da mit ihren Stars auf. Wie Biennale-Künstler Thomas Scheibitz.“ (27.06.2011)

taz
“Die Idee ist ziemlich gut: 555 Kilogramm leere Champagnerflaschen, deren Inhalt mal 412 Liter waren – das ist ein veritables Besäufnis, eine ordentliche Dröhnung, eine gute Party. […] Der grünlich schimmernde Hügel ist ein Exponat der Ausstellung ABSTRAKT im Georg-Kolbe-Museum, wo auch Arbeiten von Katja Strunz, Gregor Hildebrandt und Thomas Scheibitz zu sehen sind.“ (29.06.2011)

Prinz
“22 Künstler arrangierten ihre abstrakten Objekte aus nicht immer eindeutigen Materialien. Reizvoll ist das Spiel mit dem sich durch die großen Fenster zum Garten hin öffnenden Raum.“ (August 2011)

tip
„Im Georg-Kolbe-Museum fand kurz vor den Ferien ein großes Sommerfest enormen Zulauf, bei dem gleichzeitig 22 Positionen der abstrakten Gegenwarts-Skulptur vorgestellt wurden. Zahlreiche junge Familien tummelten sich auf dem pittoresken Gelände.” (Martina Jammers, 21. Juli 2011)