1910 FIGUR 2010

PR für Ausstellung: Klassische Pressearbeit (2010)

20. Juni - 5. September 2010, Georg-Kolbe-Museum

Am 18. Juni 1950 öffnete das Georg-Kolbe-Museum seine Pforten, als erste Museumsinstitution nach Kriegsende im Westteil Berlins. In der Jubiläumsausstellung werden Werke aus der frühen Moderne zeitgenössischen Arbeiten gegenübergegenübergestellt. Die Jahre 1910 und 2010 stehen jeweils für eine Neubesinnung auf das Menschenbild. Ein Spektrum von circa zwanzig Skulpturen macht die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten des plastischen Menschenbildes im zeitlichen Abstand eines Jahrhunderts greifbar.

Die Generation von Georg Kolbe stellte am Anfang des 20. Jahrhunderts das autonome Menschenbild ins Zentrum ihres Schaffens. Aus dieser Zeit werden lebensgroße Statuen von Ernesto de Fiori, Bernhard Hoetger, Fritz Klimsch, Georg Kolbe, Hugo Lederer, Wilhelm Lehmbruck und Ernst Seger gezeigt. Im Dialog zu den Statuen vom Beginn des 20. Jahrhunderts stehen Beispiele zeitgenössischer figürlicher Bildhauerei, die in den letzen zehn Jahren eine ungeahnte Aktualität und Vielfalt entwickelt hat. Ausgestellt werden Werke von Ubbo Enninga, John Isaacs, Christian Jankowski, Iris Kettner, Markus Leitsch, Robert Metzkes, Simon Schubert, Pia Stadtbäumer, Mathilde ter Heijne, Veronika Veit und Klaus Winichner.

www.georg-kolbe-museum.de

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Iris Kettner, M#6, 2008, Anziehsachen, Textilien, Accessoires, Metall-Struktur, diverse Materialien, Courtesy: Die Künstlerin

Pressestimmen (Auswahl)

Tagesspiegel
“Die Generation Kolbes befreite die menschliche Skulptur von den Repräsentationsaufgaben der Auftragsarbeit und idealisierte den vermeintlich autonomen Körper. Dieser ist heutigen Künstlern weniger selbstverständlich, ist Konzept und Material, das es immer neu zu hinterfragen gilt.” (Kolja Reichert)

taz
“Nicht alle Museen müssen in Mitte liegen”: Vor 60 Jahren wurde das Georg-Kolbe-Museum eröffnet, seit 32 Jahren ist Ursel Berger seine Direktorin…” (Interview mit Katrin Bettina Müller)

tip
“Marc Wellmann ist seit zwei Jahren dafür verantwortlich, die zeitgenössische … Skulptur ins Georg Kolbe Museum zu bringen. In der aktuellen Ausstellung ’1910 Figur 2010′ konfrontiert er die klassische Moderne mit der Gegenwart.” (Interview mit Martina Jammers)

FAZ
“Man muss kein glühender Anhänger des Bildhauers Georg Kolbe sein, um das Kolbe-Museum im Berliner Westend zu mögen, seinen Skulpturengarten, seine hellen Räme, seine klaren Formen. Aber man lernt Kolbes Arbeiten schätzen – und die seiner Zeitgenossen Lehmbruck, Lederer, Klimsch, Seger und anderer -, wenn man die Ausstellung ’1910 Figur 2010′ sieht, die das Museum zu seinem sechzigsten Jubiläum eingerichtet hat.” (Andreas Kilb)

Berliner Zeitung

“Ausstellungsmacher Marc Wellmann stellt Figuren der Zeit um 1910 und heute in einen – bisweilen krassen – Dialog.” (Ingeborg Ruthe)

kultiversum
“Eine kleine, feine Auswahl von Skulpturen zwischen 1910 und 2010. …. Trittfest zeigt sich das Konzept der Kuratoren. Wenige Beispiele genügen, um die ganze Spannweite möglicher Menschen-Darstellungen gestern und heute zu umreißen. Damit wird die kleine Auswahl erhellender als manches Mammut-Spektakel mit Hunderten von Exponaten.” (Oliver Heilwagen)

taz
” ’1919 Figur 2010′ heißt die Jubiläumsausstellung des Georg-Kolbe-Museums. Sie vergleicht die Macharten von Skulpturen im Wandel verschiedener, auch dunkler Kunstepochen …” (Katrin Bettina Müller)

Berliner Morgenpost
“Tief im Berliner Westend locken seither ein mit Atelierfenstern ausgebautes Wohnhaus nebst Skulpturengarten zur Erholung vom innerstädtischen Kunst-Trubel. Jetzt wird das Georg-Kolbe-Museum schon 60 Jahre alt und hätte eigentlich eine grundlegende Renovierung nötig. Stattdessen feiert Ausstellungsleiter Marc Wellmann ein Kolbe-Revival. Er zeigt historische Statuen mit figurativen Arbeiten zeitgenössischer Künstler….” (Gisela Sonnenburg)

Neues Deutschland
“Das Georg-Kolbe-Museum feiert sein 60-jähriges Bestehen mit einer einfallsreichen Sonderausstellung figurativer Plastik.” (Peter H. Feist)

Märkische Oderzeitung
“Für eine umfassende Schau ist das kleine Haus im Grunewald nicht gedacht. Dafür sind Entdeckungen zu machen.”

zitty
“Man muss dieses Museum … finden und begreifen – als ein Angebot zur Entdeckung der Langsamkeit.” (Christiane Meixner)

Tagessiegel Ticket
“Anlässlich seines 60. Jubiläums feiert das Georg Kolbe Museum die figurative Bildhauerei mit einer Gegenüberstellung von Skulpturen aus den Jahren 1910 und 2010.” (Louise Zwirner)

Deutschlandradio Kultur
“So verschieden die Skulpturen auch sind, so klassizistisch, naturalistisch und positiv das Menschenbild auf der einen Seite, so ausufernd befremdlich und ironisch auf der anderen, so sehr haben die ausgestellten Skulpturen eines gemeinsam: sie sind figürlich!” (Barbara Wiegand )