Wilde Welten

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Wilde Welten - Aneignung des Fremden in der Moderne, 24. Januar bis 5. April 2010, Georg-Kolbe-Museum, Berlin

Das Georg-Kolbe-Museum widmete sich der Faszination für das Fremde am Beginn des vergangene Jahrhunderts u.a. mit Werken von Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Georg Kolbe, Max Pechstein und anderen. Die Ausstellung thematisierte das Verhältnis der Moderne zu außereuropäischen Kulturen in der Kaiserzeit und in der Weimarer Republik. Am Beispiel der künstlerischen Auseinandersetzungen mit Afrika und Ozeanien zeigte sie, wie vielfältig die Beschäftigung mit dem Exotischen war und welche Präsenz das Fremde auch im Alltag in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte. Die Ausstellung Wilde Welten der jungen Kuratorin Christiane Wanken bettete die Kunstwerke, im Gegensatz zur gängigen Ausstellungspraxis, dabei in einen kulturhistorischen Kontext. Plakate, Fotos, Werbung, so genannte Lebendabformungen, Alltagsgegenstände und Bücher machen die Präsens des Fremden in der Moderne anschaulich. 

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www.georg-kolbe-museum.de

Georg-Kolbe-Museum auf Facebook

Ausstellungsplakat, Lucien Walery, Josephine Baker, ca. 1919 © Ullstein Bild – Granger Collection, Gestaltung: Margaret Warzecha (margaretwarzecha.com)

Pressestimmen (Auswahl)

Berliner Zeitung

Wer fühlen will, welche Folgen die Anmaßung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts hatte, allein der weiße Mann sei von Gott begnadet, der sollte sich derzeit ins Kolbe-Museum begeben (Nikolaus Bernau)

taz
Überhaupt ist dieser Ort, zu dem es gefühlt immer ein Ausflug ist ... eines der
größten kleinen Museen der Stadt. Begegnungen und Diskurse stehen hier zumeist im Ausstellungskalender. Der Kunstkanon des frühen zwanzigsten Jahrhunderts – allen voran natürlich das expressive Oeuvre Georg Kolbes und seiner Weges- und Geistesgefährten – trifft auf Gegenwärtiges und Zeitgenössisches. (Clemens Niedenthal).

Neue Zürcher Zeitung
Wie hat die Moderne sich das Fremde angeeignet? Diese Frage stellt eine kleine, anregende Ausstellung im Georg-Kolbe-Museum, bezogen auf die Zeit des deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik. (Sieglinde Geisel)

Tagesspiegel
Ungewohnt ist die Breite und Verschiedenartigkeit der Objekte, die Gastkuratorin
Christiane Wanken herangezogen hat. (Bernhard Schulz)

Die Welt
Gastkuratorin Christiane Wanken hat mit viel Gespür versucht, die Künstler- mit den Alltagswelten zu verbinden, zudem beschränkt sie sich auf einzelne deutsche Maler, vor allem die Brücke-Künstler. (Gabriele Walde)

Berliner Morgenpost
Den Spuren der “Wilden Welten” am Beginn der Moderne folgt jetzt das Georg-Kolbe-Museum mit einer kleinen, klug und spannungsreich komponierten Ausstellung.

tip
Ausdrücklich strebt die Ausstellung nicht den x-ten Vergleich an zwischen den Artefakten und magischen Idolen der sogenannten “Primitiven” einerseits und der europäischen Avantgarde andererseits, wie ihn zuletzt die in Riehen/Basel etablierte Fondation Beyeler in einer hinreißenden Ausstellung gezogen hat. “Wir wollen den Fokus stattdessen bewusst auf die europäische Sicht lenken”, betont Kuratorin Christiane Wanken. (Martina Jammers)

Prinz
Visionen des vermeintlich Ursprünglichen

Berliner Zeitung
Um die Aneignung des Fremden in der Moderne und das Arkadien des Primitivismus geht es in “Wilde Welten” – darum, wie man sich von den außereuropäischen Kulturen eine Erneuerung der Kunst versprach, wofür die hier reichlich vertretenen Expressionisten natürlich besonders anfällig waren. (Carmen Böker)

SPIEGEL online
Wollen Sie mal einen echten Berlin-Geheimtipp? Dann gehen Sie in das Georg-Kolbe-Haus in Berlin. Das ehemalige Atelier und Wohnhaus des Bildhauers ist nicht nur als Museum interessant, sondern auch eine architektonische Perle. … Am 24. Januar wird schon die nächste Schau eröffnet: Wilde Welten ... thematisiert das Verhältnis der Moderne zu außereuropäischen Kulturen in der Kaiserzeit und der Weimarer Republik.” (Ingeborg Wiensowski)

Kölnische Rundschau
Treffsicher zusammengestellte Ausstellung

rbb kulturradio
Außen eisige Welten – innen exotisch!

Kunstmarkt
Die Ausstellung bettet die Kunstwerke in einen kulturhistorischen Kontext. Plakate, Fotos, Werbung, sogenannte Lebendabformungen, Alltagsgegenstände und Bücher machen die Präsenz des Fremden auch im Alltag zu Beginn des 20sten Jahrhunderts anschaulich.

B.Z.
Das Georg-Kolbe-Museum präsentiert mit seiner Ausstellung, wie die Moderne sich das Fremde aneignete. Aus heutiger Sicht erscheinen die Darstellungen politisch unkorrekt, Bilder von Südseemädchen und „echten Wilden“ wären heute wohl verboten, zumindest aber verpönt.

Luxemburger Wort
Erkundet das Verhältnis der Avantgarde zu „Wilden Welten“

Neues Deutschland
In vier Abschnitte gliedert sich die aufschlussreich ehrliche Zusammenstellung dessen, wie Kaiserreich und Weimarer Republik das in ihrer Ignoranz Fremde spiegelten (Volkmar Draeger)

Freie Presse
Eine bemerkenswerte Schau (Welf Grombacher)