Osmodrama

PR für Kunstfestival: Klassische Pressearbeit (2016, in Kooperation mit Marte Kräher)

Festival für Geruchskunst, 15. Juli – 18. September 2016, St. Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststraße 90, Berlin-Mitte


Osmodrama ist das erste Festival für Geruchskunst in Berlin, in dessen Zentrum eine neue Ausdrucksform steht – das Erzählen mit Gerüchen und Düften, pur und in Kombination mit Musik, Literatur und Film. Das dafür erforderliche, vom Künstler Wolfgang Georgsdorf entwickelte Instrument "Smeller 2.0“ ist eine elektronisch gesteuerte Geruchsorgel, eine Maschine, die den Raum mit genau inszenierten Düften und Geruchssequenzen bespielen kann, die präzise kommen und gehen wie Bilder oder Töne. In der neunwöchigen Veranstaltungsreihe aus Installation, Filmvorführungen, Lesungen, Konzerte und Diskussionen präsentieren KünstlerInnen unterschiedlicher Disziplinen ihre jeweiligen Werke erstmals in Verbindung mit erzählenden Geruchssequenzen.

Mit Wolfgang Georgsdorf (Interdisziplinärer Künstler, Erfinder von Smeller 2.0 und Osmodrama), Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt (Geruchsforscher), Eva Mattes (Schauspielerin), Geza Schön (Parfümeur), Edgar Reitz (Regisseur und Autor), Berlin Improvisers Orchestra, Omer Fast (Videokünstler), Nikola Madzirov (Schriftsteller), Julia Kissina (Schriftstellerin), Stephen Crowe (Komponist für Oper und experimentelle Musik), Carl Stone (Komponist und Musiker). Eine Veranstaltung von Osmodrama und RADIALSYSTEM V in Kooperation mit Kultur Büro Elisabeth und dem Internationalen Literaturfestival Berlin. Ermöglicht durch die Schering Stiftung und alle Crowdfunding Unterstützer.

www.osmodrama.com

Osmodrama auf Facebook

Fotos: AK
Foto © Merle Jothe

 

Pressestimmen (Auswahl):

ARD titel thesen temperamente
Kunst nicht nur betrachten, sondern auch riechen. Mit Geruch Geschichten erzählen: Das will "Osmodrama", das erste Festival für Geruchskunst in Berlin, das über neun Wochen nicht nur Zuschauer, sondern vor allem auch "Zuriecher" für sich gewinnen will.

art
Zaghaft schnuppert man in den Raum hinein, saugt etwas auf, das Gefühle erzeugt; manchmal entstehen diffuse Bilder im Kopf. Und darum geht es ja bei Kunst, dass man irritiert ist, dass man Assoziationen hat, die schon im nächsten Moment verschwunden sein können – dass Bereiche im Gehirn angesprochen werden, derer man sich oft gar nicht bewusst ist. (…) Riechen, dieser so lebenswichtiger Vorgang, er geschieht häufig genug einfach nebenbei.

Artinfo.com
First Ever Scent Festival 'Osmodrama' Kicks Off in Berlin

Berliner Kurier
Dass Erinnerungen riechen, beweist Künstler Wolfgang Georgsdorf mit seiner Geruchsorgel „Smeller 2.0“.

Berliner Morgenpost
Dass Entzücken und Naserümpfen so nah beieinanderliegen! Der Wechsel macht fast schwindelig. Etwas intensiv Blumiges weht vorüber, Flieder vielleicht. Oder Veilchen? Der Übergang zu modrigem Heu scheint noch folgerichtig. Immerhin alles Natur. Die Riechzellen sind stimuliert, ihre Härchen zittern dem nächsten Bukett entgegen.

Berliner Zeitung
Gerüche verströmen und verschwinden angeblich so schnell, wie sie gekommen sind. Auf jeden Fall reinriechen!

bild.de
Die Klaviatur der Gerüche

BR2
Wolfgang Georgsdorf ist Musiker und Maler, Komponist und Bildhauer, Autor und Regisseur. Multimediakünstler trifft es vielleicht am besten. Ein Daniel Düsentrieb mit künstlerischer Vision.

B.Z.
Düfte aus insgesamt 400 Rohrmetern – „Indian Spice“, „Tigerpisse“, „Milch“, „Pizza“, „mit der Sense gemähtes Gras“ und noch viel mehr strömt aus insgesamt 400 Rohrmetern des computergesteuerten Geruchsinstruments.

Der Tagesspiegel
Die bildende Kunst droht zu verblassen, die Musik zu verstummen, wenn nun die Geruchskunst verströmt, was sie zu bieten hat. (…) Es wird Zeit, dass wir sie anerkennen, die Macht des Olfaktorischen.

Der Tagesspiegel (über Wolfgang Georgsdorf und das ‪Osmodrama‬-Festival)
Wer sich die Künstlerbiografie dieses Tausendsassas anschaut, der sich neben der Gebärdensprache in sieben Zungen verständigen kann und das Festival mit einer 40-köpfigen Truppe begeisterter junger Helfer betreibt, ahnt, dass die Nase kaum einen besseren Botschafter finden kann.

Deutschlandfunk
So etwas wie das Osmodrama-Festival hat es so noch nicht gegeben.

Deutschlandradio Kultur
Der Traum, Geruch in der Kunst nutzbar zu machen, ist bereits alt. Mit der Eröffnung der Osmodrama, dem ersten Festival für Geruchskunst in Berlin, ist man dem einen Schritt näher gekommen. Herz des Festivals ist Wolfgang Georgsdorfs „Smeller“.

Deutschlandradio Kultur
Gerüche sind eine ganz und gar faszinierende Angelegenheit. Sie können uns Appetit machen oder Angst. Sie können uns Wohlbefinden oder Ekel zaubern, vor allem aber können sie uns wie kein zweiter Sinn an jahrzehntelang verschüttete Momente erinnern und gerade so als hätten sie direkten Zugang zum Unbewussten – auf Gerüchen fußt auch ein Festival, das heute in Berlin beginnt, und das es so noch nicht gegeben hat: das Geruchskunstfestival Osmodrama. 

Die Presse
Wenn man Wolfgang Georgsdorf so zuhört, dann kommt es einem immer verwunderlicher vor, dass die Nase in unseren kulturellen Aktivitäten bisher keine größere Rolle gespielt hat. Es gibt Musik zum Hören, es gibt Kunst zum Sehen, es gibt Kunstformen für beide Sinne zusammen, doch zum Riechen gibt es kaum etwas. Dabei seien Gerüche extrem immersiv, sagt Georgsdorf, sie sprechen wie kaum ein anderer Reiz die Gefühls- und Erinnerungsebene an. Jeder, der einmal einen Duft vernommen hat und unweigerlich an einen Moment seiner Kindheit denken musste, kann das bestätigen. Georgsdorf (…) will, dass auch das Riechen seine Kunst bekommt.

fluxfm
Das ist meine Kindheit! Ich habe so eine olfaktorische Erinnerung, die immer hochkommt, wenn ein neues Gebäude in Friedrichshain gebaut wird, die Baugruben.

focus.de
Ein Festival zum Schnuppern: Der Österreicher Wolfgang Georgsdorf hat mit „Osmodrama“ ein Kunstwerk der etwas anderen Art geschaffen.

Märkische Allgemeine
Ob der Geruch feuchter Erde, von Rauch oder Meer, der Duft verstaubter alter Bücher, von Kuhdung auf dem Feld, betörenden Blüten, Putzmittelduft der Schulflure unserer Kindheit – alles ist möglich bei Osmodrama.

MDR
Seit den 40er-Jahren gibt es Versuche, Filme mit Dufterlebnissen zu kombinieren. Mit einer "Geruchsorgel" soll das gelingen. Der "Smeller 2.0" wird beim Osmodrama eingesetzt.

rbb kulturradioEva Mattes über ihre erste Erfahrung mit Smeller 2.0: Ich war wirklich baff. (…) Die Gerüche vermischen sich nicht, und das hat es bisher noch nicht gegeben. Das hat noch keiner geschafft, das technisch so hinzukriegen.

rbb Inforadio
Stellen Sie sich vor, Sie sind bei einer Lesung oder schauen einen Film an und außer dem gesprochenen Wort und dem bewegten Bild können Sie passende Gerüche wahrnehmen. Das könnte die Zukunft sein. Der Künstler Wolfgang Georgsdorf hat das Instrument dazu erfunden, eine Geruchsorgel, der Smeller 2.0. 

rbb radioeins
Jetzt gibt es ein Festival, das es so noch nie gegeben hat (…) und das Geruch zur Kunstform erhebt.

SWR2
Edgar Reitz kurz vor Beginn des Festivals: Ich denke, da entsteht etwas ganz sensationell Neues.

WDR3
Der Geruchskomponist

taz
Es funktioniert. Seit Mitte Juli ist in einer Berliner Kirche eine Geruchsorgel zu erleben, die der österreichische Künstler Wolfgang Georgsdorf gebaut hat. Aus 64 Rohren werden „Scentscape“ in den Zuschauersaal gepustet … durchaus beeindruckend ... man könnte sich diese Erfindung auch als die nächste Eskalationsstufe im Kino nach 360-Grad-Raumklang und stereoskopischem Film vorstellen.

Süddeutsche Zeitung
Wolfgang Georgsdorf vermarktet nicht. Er wertet und bewertet nicht. Er will mit Gerüchen erzählen, weil man eben mit Gerüchen erzählen kann und weil das sonst noch keinem überzeugend gelungen ist. Fragt man noch ein wenig aufdringlicher nach dem Warum, weil man sich das so angewöhnt hat, dass alles Tun irgendwie zielgerichtet sein muss, sagt er, ein Gimmick sei das nicht, der Smeller, nein, keine vorübergehende Sensation. Dann schweigt er, leuchtet sein Georgsdorf-Leuchten.

ZEIT online:
In Berlin steht eine stille Sensation: Der Smeller 2.0 ist die erste Apparatur, die Filmen eine Duftspur hinzufügt und Geruchssinfonien ausatmet …  Man hört, wie sich die Ventile in der Maschine öffnen und den Luftstrom an den Riechstoffen vorbei strömen lassen. Nach jedem Atemzug ist da etwas anderes in der Luft. Und gleich wieder weg. Beinahe möchte man hyperventilieren, um nur nichts zu verpassen.