Last Sighting

PR für Ausstellung: Klassische Pressearbeit, Social Media PR (2015)

Last Sighting, Vlassis Caniaris, Sofia Hultén, Wolf von Kries, Otobong Nkanga, Studio Basar, daadgalerie, 21. November 2015 bis 9. Januar 2016
 
Die Ausstellung »Last Sighting« beschreibt eine Umbruchsituation, einen Augenblick in einer prekären Transitzone, die weder materielle Sicherheit noch politische Eindeutigkeit bietet.
 
Als Vlassis Caniaris seine 1975 in der Berliner Jebensstraße gemeinsam vom Berliner Künstlerprogramm des DAAD und der NGBK organisierte Ausstellung »Gastarbeiter-Fremdarbeiter« eröffnete, war die Resonanz bedeutend: Der Spiegel veröffentlichte einen großen Artikel, das ZEIT Magazin zeigte die Arbeit auf dem Titel. Die damals virulente Diskussion zur Gastarbeiterpolitik schien Caniaris in idealer Weise künstlerisch umgesetzt zu haben. In den Folgejahren entstanden noch komplexere Environments wie etwa »Hélas Hellas«, das zunächst im Athener Technochoros Bernier und 1983 in erweiterter Form im Dortmunder Museum am Ostwall gezeigt wurde. Zwei der Caniaris-Skulpturen in »Last Sighting« sind Fragmente aus diesem Environment und interagieren hier mit Arbeiten der in Berlin lebenden Künstler Wolf von Kries und Sofia Hultén, des Bukarester Architekturbüros Studio Basar und der nigerianischen Künstlerin Otobong Nkanga.

Otobong Nkanga (geb.1974 in Kano, Nigeria, lebt in Antwerpen) war 2013, Vlassis Caniaris (geb.1928 in Athen, verst. 2011) 1973 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

www.daadgalerie.de

Vlassis Caniaris, Observer, 1980, seated figure made of metal frame and clothing, 130 x 150 x 70 cm, Courtesy Kadel Willborn, Düsseldorf and the Estate Vlassis Caniaris